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Blutdruckmessung

Blutdruckmessung

Seit 1993 stellt I.E.M. hochwertige, zuverlässige und komfortable Blutdruckmessgeräte, Made in Germany, für Klinik, Arzt und Patienten  her. Der Technologieanspruch „Technologie Experte im Hypertonie Management“ beinhaltet die Messmethoden vom Screening, der Diagnostik und der Messung zu Hause (Follow-up) und die einheitliche Datenstruktur für eine nachhaltige Versorgung von Bluthochdruckpatienten. Führend als Entwickler für Blutdruckmessmethoden wurde bereits 1999 die interventionelle Blutdruck-Telemetrie (Blutdruckmessgeräte ausgerüstet mit Bluetooth-Schnittstelle) für die Versorgung telemetrischer Patienten umgesetzt. 2008 wurde die Blutdruckmessung um die Pulswellenmessung erweitert. Sie gibt Aufschluss über den  Blutdruck, die Hämodynamik und die Gefäßsteifigkeit.

Die Heimblutdruckmessung (HBDM) stellt eine Langzeitüberwachung des Blutdrucks im heimischen Rahmen dar. Hier wird der Patient im Normalfall zwischen 4-5 Mal täglich selbstständig den Blutdruck messen. Die Aufzeichnung des Blutdrucks wird meist Wochen später gemeinsam mit dem Arzt besprochen.

Eine Alternative zum Auslesen insgesamt stellt die telemetrische Heimblutdruckmessung dar. Hier werden gemessene Werte umgehend via Mobiltelefon oder Modem (BT-Terminal) an ein Versorgungszentrum geschickt, wo mögliche Korrekturen vorgenommen werden können. (mehr Informationen unter "ePA T5 ").

Die interventionelle Telemetrie ist eine temporäre, dem Patienten zur Verfügung gestellte Leistung, mit der der Patient vorübergehend zur Therapieeinstellung ein Telemetriegerät erhält. Der Patient wird nach erfolgreicher Therapieeinstellung die Gerätetechnik entweder dem Apotheker oder dem Arzt zurückgeben.


Langzeitblutdruckmessung

Die ABDM  – vorwiegende Aufzeichnung der Blutdruckdaten über 24 oder 48 Stunden - ist ein anerkanntes Diagnoseverfahren zur Objektivierung der tatsächlichen Blutdrucksituation außerhalb der Praxis und wird überwiegend zum Ausschluss von Weißkittelhochdruck, maskierter Hypertonie oder zur Einschätzung einer sekundären Hypertonieform eingesetzt.
Bei medikamentös behandelten Hypertonikern stellt die ABDM ein ausgezeichnetes Verfahren zur Therapiekontrolle dar. Anhand des 24-Stundenprofils wird dann entschieden, inwieweit die Dosis der Medikamente verändert werden muss.

Durch die hohe Messdichte sowohl während des Tages als auch in der Nacht wird die physiologische Variabilität des Blutdruckes unter Alltagsbedingungen gemessen und gibt Auskunft über:

  1. Praxis-/Weißkittelhypertonie
  2. Maskierte Hypertonie
  3. Frühmorgendliches Blutdruckverhalten
  4. Tag-Nacht-Rhythmik (Variabilität ist prognostisch bedeutsam)
  5. Verdacht auf sekundäre Hypertonie

Der Blutdruck verläuft über 24 Stunden in einem charakteristischen Tag-Nacht-Rhythmus. Fehlende Tag-Nacht-Rhythmik deutet auf eine sekundäre Hypertonie hin.

In der Studie erfolgte die Behandlung durch den behandelnden praktischen Arzt ohne spezielle Empfehlungen.
Verglichen wurde die Häufigkeit von Mortalitäts- und Morbiditätsereignissen (Schlaganfall, Herzinfarkt, plötzlicher Herztod, hospitalisierte Herzinsuffizienz und Angina pectoris).

Bei 13% der Patienten wurde eine Weißkittel-Hypertonie (WCH) identifiziert. Die Inzidenzrate der kardiovaskulären Ereignisse beträgt in der Gruppe 12,1 auf 1.000 Behandlungsjahre. (Praxisblutdruck erhöht, häuslicher Blutdruck normal).

Bei 9% der Patienten wurde eine maskierte Hypertonie nachgewiesen. In dieser Gruppe war die Inzidenzrate mit 30,6 auf 1.000 Behandlungsjahre am höchsten. (Praxisblutdruck normal, häuslicher Blutdruck erhöht).

Die Ergebnisse korrelierten signifikant mit der tatsächlichen Höhe der Blutdruckmessung unter realen Bedingungen. Die höchste Mortalität wurde in der Studie bei der maskierten Hypertonie festgestellt. Eine Identifizierung der WCH und der maskierten Hypertonie lässt sich mittels der Selbstblutdruckmessung über 7 Tage zu Hause oder besser über die ABDM sicherstellen. Internationale Studien zeigen die Bedeutung der Selbstblutdruckmessung (HBDM) oder 24h Langzeitblutdruckmessung (ABDM) für die Therapieführung auf, vor allem in Bezug auf die schlechtere Prognose der maskierten Hypertonie.

Eine Analyse britischer Forscher von der Universität Birmingham hat ergeben, dass die ABDM die kosteneffektivste Maßnahme zur Diagnostik der Hypertonie ist. Der Nachweis wurde vom National Institute of Health and Clinical Excellance (NICE), dem britischen Pendant zum IQWiG, erbracht. Der Prozess von Diagnose, antihypertensiver Therapie und Management resultierender kardiovaskulärer Erkrankungen wurde mit anderen Strategien verglichen. Der Einsatz der ABDM führte zu einer signifikanten Einsparung. Das ist vor allem auf die gezieltere Therapie als Folge der höheren diagnostischen Treffsicherheit zurückzuführen.


29 %
Zielerreichungsquote
nach 3 Monaten durch Blutdruckmonitoring
0
Einsparung durch ABDM im öffentlichen Gesundheitssystem
42 %
diastolische Blutdruckreduktion
nach 18 Monaten

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